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Ich bin heute nach Niigata gefahren, um meinen Japan Railpass für die Reise mit Dian nächste Woche einzulösen. Der Hintergrund dazu: offiziell darf ich den Railpass gar nicht ausgestellt bekommen – dieser steht nur Touristen zu. Die Studentenrabatte bekomme ich aber auch nicht, weil ich einen Sonderstudentenstatus habe. Sprich: ich bekomme gar keine Rabatte, was angesichts der japanischen Bahnpreise nicht gerade lustig ist.
Also muss man eben tricksen: es hat sich herumgesprochen, dass das JR Büro in Niigata die Tickets einlöst, egal welchen Visa-Status man hat. Also ab nach Niigata. Nach einigem Abwägen habe ich mich entschieden, mit dem Auto zu fahren. Durch Wartezeiten wäre ich per Zug knapp schneller, hätte aber mehr als eine Tankfüllung zu bezahlen.
3 Stunden Fahrt insgesamt, also noch recht passabel. Dachte ich…
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Um mich ein Bisschen abzulenken, habe ich gestern mal wieder ein paar Schneebilder gemacht. Fuer uns mittlerweile Alltag geworden, ist es doch erstaunlich, was hier an Schneemassen herumliegen. So ist es zum Beispiel nicht mehr moeglich, von unserem Wohnheim aus ueber den Unihof zur Mensa zu kommen.
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Heute Abend haben Karel, Andrea und ich uns auf den Weg nach Niigata gemacht, um dort das Niigata New Year Gala Concert anzuhoeren. Die Karten dafuer hat das International Office unserer Uni angeboten, kostenlos. Also haben wir zugeschlagen.
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Zuerst einmal wuensche ich allen ein frohes neues Jahr! Ich hoffe, Ihr hattet einen guten Rutsch. Ich jedenfalls werde den Jahreswechsel von 2009 auf 2010 so schnell sicherlich nicht vergessen.
Am 29.12. hat mich mein Gastvater Tsutomu zum zwei-naechtigen Homestay abgeholt. Er hatte bereits vorher angekuendigt, dass wir mit seinen Freunden eine Party feiern wuerden. Also ging es nach Tochio-machi (栃尾町), direkt in einen Izakaya (居酒屋, japanische Bar/Pub). Nach und nach trudelten die Freunde von Tsutomu ein.
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…wuensche ich Euch allen! Ich hoffe, Ihr verbringt einen schoenen Abend mit Euren Liebsten, noch besser ein paar besinnliche Tage.
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Karel und ich haben mittlerweile vor dem Wetter katapultiert und heute das gemacht, was (wie wir dachten) alle Japaner schon lange getan haben: sich Regenstiefel gekauft. Nach einer abenteuerlichen Fahr- und Rutsch-Reise ins Stadtinnere wurden wir im Schuhgeschaeft eines besseren belehrt. Es war naemlich unglaublich voll – und die Preise als auch die Auswahl der Regenstiefel waren beachtlich.
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… was bedeutet, dass wir hoffentlich bald Snowboarden und Ski fahren gehen koennen!
Die Strassen schwimmen nun auch direkt: im Mittelstreifen sind kleine Duesen eingelassen, die warmes Wasser verspruehen. So bleiben die Strassen gut befahrbar. Als Fussgaenger muss man allerdings hoellisch aufpassen, keine nassen Fuesse zu bekommen – was angesichts der Tatsache, dass die Strasse teilweise eher einem Bach gleichen, nicht gerade einfach ist.
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Wenn man das Land Japan erwaehnt, fallen den meisten sofort Bilder von Kyoto ein. Das sind eben jene Bilder, auf denen man Tempel sieht, die von wunderschoenen roten Baeumen eingerahmt sind. Letztes Wochenende war es soweit: wir wollten und sollten dieses Wunder mit eigenen Augen sehen!
Nach dem Studium diverser Blaetterreports (ja, das gibt es wirklich ) kristallisierte sich das von Karel, Steffen und mir angepeilte Wochenende fuer den Trip als der perfekte Zeitpunkt, die Momiji (Japanisch fuer rote Blaetter) zu bestaunen. Also ein paar Tage vorher noch schnell das billigste noch verfuegbare Hostel gebucht und los gings.
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Ich haenge wahrlich hinterher mit dem Berichten, daher gibt es heute gleich zwei Eintraege! Vorletztes Wochenende waren Andrea, Steffen und ich zusammen mit Shimazu-san auf einem Art Festival in Touka-machi, einem Ort suedlich von Nagaoka. Diese aeltere Dame besitzt mehrere Shiseido-Laeden und ist wohl relativ wohlhabend. Zudem hat sie definitiv etwas fuer Gaijins (Auslaender) uebrig: sie kann neben Japanisch und Englisch auch ein paar Basics in Spanisch und Deutsch. Hut ab!
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Mehr als zwei Wochen ist es nun schon wieder her, dass Karel und ich uns auf den Weg nach China gemacht haben. Mir ging es natürlich hauptsächlich darum, meine Freundin wiederzusehen. Dabei die Hauptstadt der Volksrepublik China kennenzulernen, war eher eine nette Zugabe.
Am 22.10.2009 nach dem Japanischkurs ging es mit dem Shinkansen nach Tokyo und von dort weiter zum Flughafen Narita. Nach mehreren Gesprächen mit Sicherheitsbeamten durften wir dann im Endeffekt auch starten. Zunächst wollte der komische Self-Checkin-Automat uns nicht akzeptieren, woraufhin wir die erste Fragestunde mit einem netten Herren hatten. An der Sicherheitskontrolle hatte Karel dann seinen Kaffee im Gepäck vergessen. Erst habe ich mich kräftig darüber amüsiert, dass dafür direkt erstmal Karels Ausweisdaten notiert wurden. Als der Beamte aber mitbekam, dass wir zusammengehören, wollte er meine Daten dann auch direkt haben.
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Nagaoka Ortszeit: 9:38:37
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